Thomas von Aquin
Die Sieben Todsünden gelten als grundlegende moralische Verfehlungen. Thomas
von Aquin argumentierte, dass diese Sünden deshalb "tödlich" seien, weil sie den Tod
der Seele verursachen können, indem sie den Sünder von der Gnade Gottes
entfernen und zu weiteren Sünden führen. Die Überwindung dieser Sünden durch
die Ausübung der entgegengesetzten Tugenden ist ein zentrales Thema in der
christlichen Lehre zur spirituellen Entwicklung und Heiligung.
Todsünden: Hochmut, Neid, Zorn, Faulheit, Habgier, Völlerei, Unzucht